Günter Fruhtrunk

Der renommierte Hauptvertreter der Konkreten Kunst

Günter Fruhtrunk (1923-1982) zählt mit seinen eigenständigen Werken zu den herausragenden Vertretern der geometrisch-konkreten Malerei der deutschen Nachkriegsgeneration. Mit seiner Konkreten Kunst konstruiert aus Linien, Balken und Patterns, die sich scheinbar unendlich oft in seinen Werken wiederholen, war er 1968 einer der Stars der documenta 4.

In den Nachkriegsjahren studierte Fruhtrunk bei William Straube, der selbst einst Schüler von Adolf Hölzel und Henri Matisse war. Fruhtrunk schuf eine dynamische Formensprache mit diagonalen vektorartigen Linien, die streng rhythmisch nach ihren wechselnden Farben angeordnet sind; er setzte die Ideen des Konstruktivismus in eine farbenfrohe rhythmische Bildwelt um.

Fruhtrunk hat, wie die Süddeutsche Zeitung tituliert, das »bekannteste unbekannte Kunstwerk Deutschlands« geschaffen: Gemeint ist damit das markante, blau-weiße Diagonalmuster, das sich auf den Plastiktüten von Aldi Nord seit Anfang der 1970er Jahre befand. Fruhtrunk gestaltete das Motiv als Auftragsarbeit. Erst 2019 ist die Tüte aus den Läden mit der Umstellung auf Mehrwegbeutel verschwunden. Bis dahin wurden fast 50 Jahre lang millionenfach die Tüten mit dem abgebildeten Kunstwerk Fruhtrunks produziert. 

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Fruhtrunk, Günter
Zwischen Grün
1.200,00 €