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  • GEORG KARL PFAHLER

    Georg Karl Pfahler (*1926,  2002) gilt als der Hauptvertreter der sogenannten Hard-Edge-Malerei in Deutschland. Nach einer kurzen Phase, in der der Künstler zum Informel dazugezählt werden könnte und meist flirrende Farbpunkte auf die Leinwand brachte, wandte er sich dieser aus Amerika Ende der 50er Jahre herüberschwappenden Kunstrichtung zu. Im Kontrast zu dem damals vorherrschenden Abstrakten Expressionismus und dem Actionpainting versuchten die Künstler des Hard-Edge, die Spur des Künstlers sowie die vom Künstler intendierte Aussagekraft zu minimieren. In meist wenigen Farben bringen die Künstler Flächen auf die Leinwand, die durch klare Kanten (hard edges) voneinander getrennt sind. Ziel war es, die Raum-/Farb- und Bildwirkung möglichst konkret erfahrbar und ein vieldeutiges Lesen des Bildes unmöglich zu machen. Hierin besteht auch die Nähe zur Konkreten Kunst, die in Deutschland u.a. mit Thomas Lenk und Max Bill  eine stärkere Anhängerschaft besaß und manchmal synonym zum Hard-Edge gesehen wird.

    Nach Pfahlers Abkehr vom Informel 1958 fügte er all seinen Bildern den Begriff Formativ bei, um auch den seriellen Aspekt seiner Malerei zu betonen. Er begann damit eine Werkreihe, an der der Künstler bis zu seinem Lebensende arbeiten sollte, wodurch auch hier das interpretieren womöglicher Phasen seines Oeuvres erschwert werden sollte. Die Leinwände werden von reinen Farben in klarer Flächenaufteilung dominiert, wobei auch das Weiß der Leinwand die Unmittelbarkeit der Farbe und ihre Auswirkung auf Raum und Betrachter betont wird.

    „Der Prozess des Sehens ist die Integration von Bild – Raum – Betrachter.“ – Georg Karl Pfahler

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