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  • GERHARD MERZ

    Gerhard Merz (geb. 1947) ist ein Künstler, der polarisiert. Jede Deutung seiner Werke widerstrebt ihm, womit er sich sowohl unter seinen Künstlerkollegen als auch bei seinen Rezipienten Feinde ebenso wie begeisterte Verfechter geschaffen hat. Mehr noch als die Künstler der Konkreten Kunst wirken Merz' Arbeiten nicht nur auf den Raum, die sind teilweise elementarer Bestandteil desselben oder sogar der Raum selbst. So ließ der Künstler beispielsweise ein Gebäude von wohlproportionierten Räumen und nur aus Beton errichten. Von reiner Baukunst oder Kunst am Bau zu sprechen, wäre wohl weit gefehlt. Vielmehr lässt der Künstler Architektur und Bildende Kunst zu einer einzigen Kunstform zusammenfließen, die nur durch das Durchschreiten erfahrbar wird. Die Arbeiten Gerhard Merz sind – auch wenn es augenscheinlich nur eine bemalte Leinwand and der Wand ist – immer auch Installationen oder Architekturen, die zu dem Raum und somit auch zu der Raumerfahrung dazugehören. Inhaltliche Verbindungen lassen sich zu den Wandmalerieien von Günther Förg sowie zu den Installationen von Per Kirkeby ziehen. 1991 wurde der Künstler an die Kunstakademie Düsseldorf berufen, wo er seine Auffassung von Kunst an die darauffolgenden Künstlergenerationen weitergeben konnten. Gerhard Merz' äußerst seltene Editionen dürften als Fragmente seiner Arbeiten gesehen werden. Teilweise sind es Reproduktionen seiner Installationen, manchmal aber auch Entwürfe für größere Arbeiten. Hierin finden sich die Ideen zur Raumerfahrung und Durchschreitung ebenso wie in seinen musealen Installationen.

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