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  • MAX BILLL

    Max Bill (1908-1994) darf im deutschsprachigen Raum wohl als der Hauptvertreter der Konkreten Kunst gesehen werden. Durch seinen Aufenthalt am Bauhaus von 1924-1927 fand er schon früh zu einer abstrakten Kunst von monochromen Farbflächen und reinen Materialien. Der sogenannte Ulmer Hocker oder seine unendlichen Schleifen als Skulpturen in Stein und Gips sind wohl seine bekanntesten Werke. Mit seiner Grafik, Lithographien und Siebdrucken, will er einen Einblick in die Methode der Entstehung seiner - wie er sie selbst nennt - „konkreten Kunst“ geben. Für Bill soll ein Kunstwerk keine Transformierung oder Abstraktion von Naturerscheinungen sein, sondern nach eigenen mathematischen Gesetzmäßigkeiten gestaltet werden. Diese Mathematisierung gewährleistet eine „Objektivierung des künstlerischen Ausdrucks“ und löst das Werk von jeglicher Ikonographie vorangegangener Epochen und Stile. Als Bauhaus-Mitglied hatte der Künstler Max Bill von Anfang an auch einen Hang zur Architektur und dem Design und so war er schon ab 1929 tätiger Architekt und schuf unzählige Entwürfe für Produkte wie etwa den Armbanduhren der weltweit angesehenen Uhrenmarke Junghans.

    „[Die Konkrete Kunst] ist der Ausdruck des menschlichen Geistes, für den menschlichen Geist bestimmt, und sie sei von jeder Schärfe, Eindeutigkeit und Vollkommenheit, wie dies von Werken des menschlichen Geistes erwartet werden muss.“

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