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  • ELVIRA BACH

    Elvira Bachs Bilder wirken ewig jung und ewig frisch. Die Zuschreibung seitens der Kritiker, sie gehöre zu den 'Jungen Wilden', wie etwa Jörg Immendorff, fällt zwar ungenau aus, trifft aber dennoch auf ihr Oeuvre zu. Elvira Bachs Werk gilt als eine Inkunabel betont weiblicher Kunst. Sie malt fast ausschließlich Frauen in sämtlichen Lebenslagen und Stimmungen und arrangiert auffällig Attribute, die das Bild für den Betrachter zusätzlich lesbar machen sollen, wie etwa Herzen oder Kreuze.

    Der meist flächige und grobe Farbauftrag mag simpel wirken, folgt aber einer Maxime, welcher die Künstlerin bereits seit ihrer Teilnahme an der documenta 7 in Kassel 1982 folgt: „Aus Tiefsinn oberflächlich sein“. Weder sind Bachs Grafiken, Gemälde und Skulpturen in ihrer Konzeption einfach nur oberflächlich, noch sollten sie so gelesen werden. Vielmehr gestaltet die Künstlerin nur den Zugang zu ihren Werken einfach, damit die Betrachter ihrer Kunst möglichst tief in die Bedeutungsebene einsteigen können. Offenkundiges wird klar ersichtlich dargestellt, um einen Dialog unmittelbar zu eröffnen. Elvira Bachs Bilder und Skulpturen öffnen also Zugänge, ohne sich in vielschichtigen Bedeutungsebenen zu verlieren.

    Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass Elvira Bach seit Beginn der 1980er Jahre als ein Vorbild feministischer Kunst und Künstlerinnen weltweit steht, weil sie den Blick auf die Kunst weiblicher Kunstschaffenden diversifizieren konnte und bis heute für die Gleichstellung der Frau eintritt.

    »Aus Tiefsinn oberflächlich sein.« – Elvira Bach

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