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Winfried Gaul Biografie

Geboren: 9. Juli 1928 in Düsseldorf
lebt und arbeitet in Düsseldorf und S. Andrea di Revereto, Italien


1949-1950 Studium der Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität 
Köln
1950-1953 Studium an der Kunstakademie Stuttgart bei Willi Baumeister, 
Aufenthalt in Paris
1955 Atelier in Düsseldorf-Kaiserswerth
1958 Preis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie
1964 Villa-Romana-Preis für Malerei, Florenz
1967-1969 Aufenthalt in Antwerpen
1973 erste Retrospektive im Westfälischen Kunstverein in Münster
1978 Retrospektive der druckgraphischen Arbeiten in der Kunsthalle Kiel
1984 Ernennung zum Professor


Gaul war in den 50er Jahren einer der jüngsten und hoch gelobten Informellen und schon Anfang der 60er Jahre einer der ersten, die sich von dieser zur Mode verflachten Malweise abwandten und mit seinen „Signal“-Bildern eine extreme Gegenposition formulierten. 
Gaul entwickelte in den 60er Jahren eine eigene, starkfarbige Bildersprache, die sich, von Verkehrszeichen angeregt, als Beitrag zu einer neuen Großstadtkunst versteht. In anderen Werkgruppen setzt er sich mit der Wirkung der Farbe und der gestischen Zeichnung auseinander. 


Ausstellungen (Auswahl):
Zahlreiche Einzelausstellungen seit 1956, u.a.: Städt. Kunsthalle Mannheim (1966), K.E.Osthaus-Museum, Hagen (1967 u.1977), Städt. Museum, Düsseldorf (1964); Kunsthalle Bielefeld (1974); Wilh. Lehmbruck-Museum, Duisburg (1975); Paula-Modersohn-Becker-Haus, Bremen (1977)


Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl):
Städtisches Kunstmuseum Bonn, Museum Bochum; Wilhelm Lehmbruck-Museum, Duisburg; Kunstmuseum Düsseldorf; Niedersächsisches Landesmuseum, Hannover; Städt. Kunsthalle Mannheim; Westfälisches Landesmuseum Münster; Museum voor Schone Kunsten, Gent; Museum of Modern Art, New York; Carnegie Institute, Pittsburgh.


Literatur (Auswahl):
Winfried Gaul. Werkverzeichnis der Gemälde und Arbeiten auf Papier. Düsseldorf 1991
Romain, Lothar: Winfried Gaul, München 1998