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Werner Reuber Biografie

Geboren : 11.09.1947 in Essen

1970 - 1976 Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Seesselberg und Prof. Gerhard Richter (Meisterschüler)
seit 1983 Zusammenarbeit in der Gruppe „Die Langheimer“. Aktionen, Ausstellungen, Filme, Bücher - mit Ulrike Zilly und Robert Hartmann


Volkhard Knigge über die Malerei von Werner Reuber: „Was ist das für eine Malerei, die so entsteht? Nüchtern formuliert, ist sie die unabschließbare Bebilderung einer unendlichen Geschichte, die sich der Maler selbst erzählt, historisch und kunsthistorisch informiert, egal, ob da einer ist, der zuhört oder nicht. Aber die nüchterne Beschreibung verfehlt den Kern solch endogener visuellen Poesie. Denn die ist doch zuallererst Selbstbebrütung, ist doch die Wiederentdeckung des eigenen Kopfes als Wunderkammer und der Phantasie als Vermögen, Tragischem wie Bacchantischen innezuwerden und Ausdruck zu geben. Reubers Bilder verstehen heißt, den Resonanzen eigener Geschichte, den Resonanzen eigener Vorstellungskraft nachzugehen, und ihnen vice versa mit einer eigenen Geschichte zu antworten. Geschichte ist für Reuber dabei zuallererst Erinnerung, die er zu scheinbar trivialen, oft vordergründig banalen Chiffren glücklicheren Lebens verdichtet: keimende Kartoffeln, Springer im Roggen, rote Eier, gelehrte Hasen, ein Menschenpaar, der Reichtum der Liebe, neuerdings Fleischwürste und jetzt auch sehr gelbe Zitronen. Reubers Kunstwerke rehabilitieren eine alte Kunst. In jedem Kunstwerk steckt zuallererst ein Wunder, das durch Form, Farben, Gestalt und ikonographische Findungen und Verweise erzählt, und manchmal auch die Tatsache, dass es das Kunstwerk selbst ist, welches zum Wunder gereicht.“

Ausstellungen seit 1974 in:
Düsseldorf, Baden-Baden, Euskirchen, Marburg, Bonn, Köln, Dortmund, Siegen, Wuppertal, Aachen, Berlin, Ratingen, Bochum, Reutlingen, Cloppenburg, Radolfzell, Recklinghausen, Bad Münstereifel, Kaunas (Litauen), Essen, Bamberg, München, Leverkusen, Hilden, Weimar, Heimbach