Jetzt unverbindlich beraten lassen. Wir helfen Ihnen gerne weiter! 0211 672063

Sol LeWitt Biografie

Geboren: 09.09.1928 Hartford, USA
Gestorben: 08.04.2007 New York, USA


1945-59 Studium an der Syracuse University, New York
1951 Kriegseinsätze in Korea und Japan
1953 Studium an der Cartoonist and Illustration School, New York
1960-65 Tätigkeit am MoMA, New York
1964-71 Lehrtätigkeit u.a. an der School of Visual Arts, New York University
1976 Gründung des Künstlerbuchverlags Printed Matter mit Lucy Lippard


Sol LeWitt war Künstler des Minimalismus. Er gilt als einer der Hauptvertreter und Wegbereiter der Konzeptkunst.

Sein Werk gründete auf den Grundsätzen des Konstruktivismus, des Bauhaus sowie des De Stijl. Die hier entliehenen Ideen entwickelte er weiter, indem er mit Raumstrukturen, Gittermustern und Rasterkonstruktionen experimentierte, die er stark minimierte. 

Bereits seit seinem Frühwerk lassen sich vor allem Zeichnungen und Drucke mit feinen Gitter- und Linienstrukturen und geometrische Gitterobjekte finden. Ab Ende der 60er Jahre widmete er sich ebenfalls großen, farbigen Wandzeichnungen.

LeWitts theoretisches Werk "Paragraphs on Conceptual Art" (1967) wurde zu einem Meilenstein der Konzeptkunst. Der Künstler definierte seine Kunst als "begrifflich", also als eine, in der das Konzept im Vordergrund stehen sollte.


Ausstellungen (Auswahl):
ZKM Karlsruhe, Austin Museum of Art, Museum of Modern Art New York, Miami Art Museum, Kunstsammlung Nordrheinwestfalen Düsseldorf, National Gallery of Australia, Cleveland Museum of Art, Irish Museum of Modern Art Dublin, Whitney Museum of American Art New York

Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl):
K20 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Düsseldorf, ZKM - Museum für Neue Kunst & Medienmuseum Karlsruhe, Städtisches Museum Abteiberg Mönchengladbachm, Musée d'art contemporain Bordeaux, Musée d'Art Contemporain Lyon, Stedelijk Museum Amsterdam, Kunstmuseum Basel, Solomon R. Guggenheim Museum New York, MoMA - Museum of Modern Art New York, Tate Modern London, Kunsthaus Bregenz, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Literatur (Auswahl):
- Orell Füssli: Sol LeWitt, 2005.
- Peter Pakesch: Sol LeWitt, 2004.
- Sol LeWitt: Graphik 1970-1975, Kunsthalle Basel 1976.