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Rainer Fetting Biografie

Geboren am 31.12.1949 in Wilhelmshaven

1972-78 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin
1977 Mitbegründer der Galerie am Moritzplatz zusammen mit Helmut Middendorf, Salomé, Bernd Zimmer, Anne Jud und Berthold Schepers
1978 DAAD-Stipendium für Aufenthalt in New York
1996 Willy Brandt Skulptur für das Willy-Brandt-Haus in Berlin
2005 Plastik von Henri Nannen für den Henri Nannen Preis

Als einer der wichtigsten Künstler der deutschen Neuexpressionisten, der Neuen Wilden, ist für die Phase seiner Malerei eine schnelle Ausführung mit leuchtenden Farben bezeichnend. Der männliche Akt und das nächtliche Großstadtleben stellen Leitmotive seines Schaffens dar. Fetting arbeitet mit vielfältigen Techniken. Neben der Malerei widmete er sich ausgiebig Fotostudien und Bronzearbeiten. Zdenek Felix 1986 im Ausstellungskatalog des Museums Folkwang: Doch ist Fetting kein Reporter, sind seine New Yorker Bilder keine Übertragungen von Realität. Ob es sich um Stadtmotive oder Porträts handelt, immer steht die Malerei im Vordergrund, leitet sich das, was gemalt wird, nicht unmittelbar vom realen Vorbild ab. In diesem Sinne sind die Bilder von Fetting weder beschreibend noch erzählerisch [...] Vielleicht kann man sagen, dass sie malerische Sonden darstellen in ein waches, aufgewühltes Bewußtsein, mit welchem sich der Maler seiner Umwelt nähert.

Einzel- und Gruppenausstellungen seit 1977 u.a. in:
Berlin, Wien, London, Hamburg, St. Petersburg, Kopenhagen, Tel Aviv, New York, Ohio, Paris, Zürich, Bremen, Tübingen

Literatur:
Willy Brandt – die Skulptur von Rainer Fetting, Ausstellungskatalog Galerie Tammen und Busch Berlin, Berlin 1996
Rainer Fetting, Selbst/Self Portraits, 1973-1998, Berlin 1999
Ott,Ulrich (Hrsg.); Schmidt, Helmut: Skulpturen und Bilder von Rainer Fetting, Bielefeld 2007
Schreiber, Daniel (Hrsg.): Rainer Fetting. Manscapes, Ausstellungskatalog Kunsthalle Tübingen, Köln 2010
Berlinische Galerie (Hrsg.), Rainer Fetting – Berlin, Berlin 2011