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Pierre Soulages Biografie

Geboren: 24. Dezember 1919 in Rodez/Südfrankreich

1940-41 Kriegsdienst
1941-46 Studium der Kunst in Montpellier und Arbeit als Weinbauer
1946 Übersiedlung nach Paris und Beginn abstrakter Malerei
1947 Begegnung mit Picabia, Hartung, Götz und Baumeister
1952 Zusammenarbeit mit Leger
1953 Ausgedehnte Reisen in den fernen Osten und die USA
1955 Teilnahme an der 1. Dokumenta in Kassel
1959 Teilnahme an der 2. Dokumenta in Kassel
1964 Teilnahme an der 3. Dokumenta in Kassel
1989 Arbeit an 95 Glasfenstern für die Abtei von Conques

Mit dunklen Farben und balkenartigen Verriegelungen schafft Soulages stark emotionale Bilder, die nicht mehr an die Dinglichkeit gebunden sind.

Soulages gehört zur Ecole de Paris und der Gruppe der Tachisten.

Einzelausstellungen seit 1949: 
in Westeuropa, den USA und Japan, Brasilien, Venezuela und im Senegal; Retrospektive 1997 in Hamburg

Werke in öffentlichen Sammlungen u.a.:
Centre Pompidou, Paris; Musée d’Art Moderne, Saint-Etienne; Sonja Henie - Niels Onstad Foundations, Hovikooden/Oslo; Solomon Guggenheim Museum, New York; Carnegie Museum of Art, Pittsburgh; Kunstsammlung NRW, Düsseldorf; Museum Folkwang, Essen

Literatur (Auswahl):
Soulages - 40 Jahre Malerei, Katalog Museum Fridericianum, Kassel 1989
Pierre Soulages - Eaux - Fortes et lithographies 1952-1973, Paris 1974
Sweeney, J.J.: Soulages, Greenwich 1972
Encrevé, Pierre;Pacquement, Alfred (Hrsg.): Pierre Soulages, Ausstellungskatalog 2009-2011 Paris; Berlin, München 2011
Horst Antes - Werkverzeichnis der Gemälde, 10 Bände, Studienstiftung Horst Antes (Hrsg.), Künzelsau 2011ff.