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Paul Wunderlich Biografie

Geboren : 10.03.1927 in Eberswalde/Brandenburg
Gestorben: 06.06.2010

1947-51 Studium an der Landeskunstschule Hamburg bei Willi Titze und Willem Grimm
1951-52 Wunderlich druckt für Emil Nolde und Oskar Kokoschka Radierungen und Lithographien
1951-60 Lehrauftrag für graphische Techniken an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg
1960 Deutscher Kunstpreis der Jugend für Grafik
1960-63 Aufenthalt in Paris
1963-67 Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg
1981 erwirbt er ein Haus in der Provence
2007 Einweihung Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde
durch Bundeskanzlerin Angela Merkel

Wunderlichs Stil besteht aus Elementen des Surrealismus und des phantastischen Realismus.

Der ästhetische Zustand, den Paul Wunderlich auf seinen Blättern in Farben und Formen realisiert, ist durchaus extrem, indem er den Punkt des Übergangs einer „wahrscheinlichen Unordnung“ in eine „unwahrscheinliche Ordnung“ umbezeichnet. Damit hängt natürlich auch zusammen, daß diese Bilder, deren Düsternis durch grelle Farben, nicht durch Licht, erhellt wird, kaum geometrische Strukturen aufweisen. Höchstens ein orthogonales, astrologisch anmutendes, Netzwerk oder metrisch fixierte Grundteilungen.

Ausstellungen seit 1949 in Deutschland und seit 1963 im Ausland, u.a. in :
Musee des Beaux-Arts in Mons, Pfalzgalerie Kaiserslautern, Kunstverein Düsseldorf, Städtisches Museum Mannheim, Museum Bochum, San Rafael Museum, City Art Gallery in Auckland, Badischer Kunstverein in Karlsruhe, Kama Kura Museum und Seibu Museum in Tokio, Museum Göteburg, Minneapolis Museum, Kunsthalle Recklinghausen, Kestner Gesellschaft Hannover, Kunsthalle Kiel, Palais des Beaux-Arts in Brüssel 

Literatur (Auswahl) :
Spielmann, Heinz: Paul Wunderlich Skulpturen und Objekte mit einem Werkverzeichnis, Offenbach 1988
Paul Wunderlich, Graphik und Multiples 1948-1987, Katalog Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schleswig 1988
Székessy, Karin: Gips, Gypsum, Gypse, Offenbach 1997
Holländer, Hans, Das Werk von Paul Wunderlich, Offenbach am Main 2011.