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Paul Klee

Geboren: 18. Dezember 1879 in Münchenbuchsee bei Bern

Gestorben: 28. Juni 1940 in Muralto-Locarno

1898-1901 Studium der Malerei bei Heinrich Knirr in München und an der Münchener Kunstakademie bei Franz von Stuck

1901-1902 erste Reise nach Italien zusammen mit dem Maler und Bildhauer Hermann Haller

1902-1906 Aufenthalt bei den Eltern in Bern

1905 erste Parisreise mit Louis Moilliet und Hans Bloesch

1906 heiratet er die Pianistin Lily Stumpf; Übersiedlung nach München

1907 Geburt des Sohnes Felix Paul

1910 erste Einzelausstellung im Berner Museum

1911 Begegnung mit Wassily Kandinsky und Franz Marc

1912 Teilnahme an der 2. Ausstellung des 'Blauen Reiter'; zweite Paris-Reise

1914 Reise nach Tunis und Kairuan mit den Freunden Louis Moilliet und August Macke

1916-1917 Militärdienst und Fronteinsatz bei Flugzeugtransporten

1918 Rückkehr nach München

1921-1931 Professur am Bauhaus in Weimar und Dessau

1925 erscheint sein 'Pädagogisches Skizzenbuch'

1930 Professur an der Kunstakademie Düsseldorf

1933 fristlose Entlassung aus dem Amt an der Kunstakademie; Rückkehr nach Bern

1934 Begegnung mit E.L. Kirchner

1935 Beginn einer durch Masern ausgelösten, schweren Erkrankung

1937 Picasso und Braque besuchen Klee in Bern; 102 Werke von Klee in öffentl. Sammlungen werden beschlagnahmt

Klee ist einer der bedeutendsten Vertreter der Kunst des 20. Jahrhunderts. Ebenso wichtig wie sein Einfluß als Maler war der als Kunstpädagoge. Klee begriff Kunst nicht als Mittel der Wirklichkeitswiedergabe, sondern arbeitete auf der Grundlage von Assoziationen und Erinnerungen: "Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar". Charakteristisch sind neben skurrilen Zeichnungen insbesondere sensible Arrangements aus leuchtenden, durchscheinenden Farben, häufig in geometrischen Formen.

 

Literatur (Auswahl):

Grohmann, Will: Paul Klee, Köln 1989<br/> Paul Klee - Tagebücher 1898-1918, Köln 1995<br/> Giedion-Welcker, Carola: Paul Klee mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek 1961, 17. Auflage 1995<br/> Paul Klee: Leben und Werk, hrsg. von Jürgen Glaesemer, Ostfildern 1996<br/> Doschka, Roland (Hrsg.): Paul Klee - Jahre der Meisterschaft 1917 - 1933, Ausstellungskatalog Balingen, München 2001

 

Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl):

Kunstmuseum, Basel; Klee-Stiftung, Bern; Kunsthaus, Zürich; Staatsgalerie, Stuttgart; Musée National d'Art Modern, Paris; Stedelijk Museum, Amsterdam; Tate Gallery, London; Museum of Modern Art, New York; Guggenheim Museum, New York; Kunstsammlung NRW, Düsseldorf; National Gallery, London; Haus der Kunst, München; Moderna Museet, Stockholm; Lousiana Museum, Humblebaek; Kunsthalle, Bielefeld; Gemeentemuseum, Den Haag; Städtische Galerie im Lenbachhaus, München; Nationalgalerie, Berlin; Galleria Nationale d’Arte, Rom; Fondation Beyeler, Riehen/Basel