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Max Bill Biografie

Geboren: 22. Dezember 1908 in Winterthur
Gestorben: 09. Dezember 1994 in Berlin


1924-27 Prägend für Bills künstlerische Entwicklung war sein
Aufenthalt am Bauhaus

1932-36 Der als Architekt, Maler, Bildhauer, Grafiker und Designer
tätige Künstler war Mitglied der Gruppe „Abstraction-Creation“


Mit seiner Grafik, seinen Lithographien und später Siebdrucken will er einen Einblick in die Methode der Entstehung seiner - wie er sie selbst nennt - „konkreten Kunst“ geben. Für Bill soll ein Kunstwerk keine Transformierung oder Abstraktion von Naturerscheinungen sein, sondern nach eigenen mathematischen Gesetzmäßigkeiten gestaltet werden. Diese Mathematisierung gewährleistet eine „Objektivierung des künstlerischen Ausdrucks“.

Für die Olympischen Spiele 1972 in München entwarf Bill die Spirale als Symbol.

Werke von Bill sind in fast allen Museen mit einer Sammlung moderner Kunst vertreten.

Preise und Auszeichnungen:

1968 Kunstpreis der Stadt Zürich
1979 Kulturpreis der Stadt Winterthur
1988 Premio Marconi per Arte e Scienzia, Bologna
1989 Piepenbrock- Preis für Plastik, Osnabrück
1990 Helmut-Kraft-Preis für bildende Künste, Stuttgart
1993 Premium Imperiale, Tokyo
2008 Benennung des Max-Bill-Platzes in seiner Heimatgemeinde Moosseedorf