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Ludwig Gebhard Biografie

Geboren am 14.08.1933 in Tiefenbach/Oberpfalz.
Gestorben am 17.03.2007 in Landsberg am Lech

1959-1965 12 Semester Malerei und Grafik als Meisterschüler von Prof. Ernst Geitlinger in München
1965-2007 Freischaffender Künstler in München und Landsberg
1983 Gast der Villa Romana in Florenz
2000 Eröffnung des Ludwig-Gebhard-Museum in seinem Geburtsort Tiefenbach

Nach seinem Studium und Vorlesungen in Kunstgeschichte bei dem aus Basel stammenden Prof. Dr. Georg Schmidt besuchte Ludwig Gebhard auf Reisen durch Europa die bedeutendsten Museen mit Werken der alten und neuen Meister. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Malerei, Handzeichnungen, Druckgrafiken, Skulpturen (Marmor, Eisen, Bronze) sowie Schmuck- und Textildesign (Gobelins, Wandteppiche).

Mit seinem konkreten, konstruktivistischen Oeuvre antwortete er auf die gestisch-informelle Malerei und stand der Op-Art nahe. Neben rein abstrakten Bildern tauchten wie bei Vasarely abstrahierte, geometrische Motive wie Menschen, Häuser, Stühle und Zahlen in seinen Werken auf.

Einzelausstellungen seit 1963 u.a. in:
München, Prag, Helsinki, Frankfurt, Neuchatel, Wien, Augsburg

Werke in öffentlichen Sammlungen:
Städtische Kunstsammlung Augsburg; Kunsthalle Basel; Kupferstichkabinett Dresden; Museum für Druckkunst, Leipzig; Lenbachhaus und Pinakothek der Moderne, München; Musée d‘Art de Neuchâtel; Staatsgalerie Stuttgart; The Tel Aviv Museum; Albertina, Wien; Museu de Arte Modena, Rio de Janiero

Literatur:
Ludwig Gebhard. Einstieg. Eingeleitet von Horst van Hees, Landsberg/Lech 1982
Ludwig Gebhard. Skulpturen 1981-1986. Ausstellungskatalog Skulpturenmuseum München/ Faistenberg, München 1987