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Karl Otto Götz Biografie

Geboren am 22.02.1914 in Aachen
lebt und arbeitet in Wolfenacker im Westerwald

um 1933 Erste abstrakte Bilder und 1935 erste Spritzbilder
1935-1945 Mal- und Ausstellungsverbot, Götz malt trotzdem weiter
1936-1938 Militärdienst bei der Luftwaffe und Experimente mit abstrakten Filmen und Fotos
1939-1945 Soldat ab 1941 in Norwegen; im Urlaub in Dresden abstrakte Temperabilder
1949 Mitglied der Cobra-Gruppe
1952 ‚Quadriga‘- Ausstellung mit Otto Greis, Heinz Kreutz, Bernhard Schultze
in Frankfurt
1959-1979 Professur an der Kunstakademie Düsseldorf
1997 Gründung der K.O. Götz und Rissa-Stiftung
2004 Ehrenmitglied der Kunstakademie Düsseldorf

K.O. Götz gehört seit den 50er Jahren zu den geistigen Führern des Tachismus (der deutschen Form des abstrakten Expressionismus/gestische Ausdruckskunst). Im Zentrum seiner Kunst steht die Suche nach einem vollkommenen System breiter, schichtweise übereinander gelegter, zumeist farbiger Schwünge, die den Eindruck von Tiefenraum erwecken. Der so spontan wirkende Malprozeß zieht sich durch lange meditative Pausen oft über Tage hin. Die unmittelbare Ausdruckskraft der künstlerischen Handschrift trifft dabei auf die strenge, von Götz stets gewahrte Struktur der Bildbegrenzung.

Einzelausstellungen seit 1984 u.a. in:
Retrospektive-Monotypien, Gemälde, Gouachen 1935-1983. Kunsthalle Düsseldorf 1984, Retrospektive 1994 in Dresden und Weimar, 1999 in Koblenz, Ludwig Forum Aachen 2005

Werke in öffentlichen Sammlungen:
Hessisches Landesmuseum, Darmstadt; Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg; Museum Folkwang, Essen; Moderne Galerie des Saarland Museums, Saarbrücken; Kunsthalle, Mannheim; Hamburger Kunsthalle; Nationalgalerie, Berlin; Museum Ludwig, Köln; Kunstmuseum, Düsseldorf

Literatur:
Karl Otto Götz: Erinnerungen und Werk. 2 Bände, Düsseldorf 1983
Karl Otto Götz Werkverzeichnis der Original-Lithografien 1946-1994, Hrsg. von Manfred Hügelow, Offenbach 1994, Ergänzungsband 1994-1995, Offenbach 1995
Hommage an K. O. Götz, Ausstellungskatalog, Museum Küppersmühle, Duisburg 2004
Kornhoff, Oliver (Hrsg): Karl Otto Götz – In Erwartung blitzschneller Wunder, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Bielefeld 2010


Kunstwerke von Karl Otto Götz

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