Jetzt unverbindlich beraten lassen. Wir helfen Ihnen gerne weiter! 0211 672063

Karin Kneffel Biografie

Geboren am 13.01 .1957 in Marl

1977-81 Studium der Germanistik und Philosophie an den Universitäten
Münster und Duisburg
1981-87 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Johannes Brus
Norbert Tadeusz und Gerhard Richter (Meisterschülerin)
1984-85 Stipendium an der Cité Internationale des Arts, Paris
1991 Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium
1992 Kunstfonds Bonn
1994 Lingener Kunstpreis
1995-96 Stipendium an der Villa Massimo Rom
1998 Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen
2000 Gastprofessur in Reykjavik und Professur an der Hochschule
für Künste Bremen
seit 2008 Professur an der Akademie der Bildenden Künste München

Das, was man bei Karin Kneffel sieht, ist realistische Malerei: Abbilder der Wirklichkeit, Abbilder der Welt. Ihre Bilder zeigen die Welt so, wie sie ist – zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick ist zu bemerken, dass diese Welt eigentlich zu schön ist, um tatsächlich wahr zu sein. Zu idealisiert, und letztlich – wenn wir weiterdenken – zu abstrakt, um wirklich zu sein. Die eindrucksvollen Arbeiten von Karin Kneffel beweisen, dass Realismus mehr sein kann als bloße Nachahmung des sowieso bereits Vorhandenen.

Einzelausstellungen seit 1984 in:
München, Heidelberg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Gütersloh, Paris, Barcelona, Bremerhaven, Heilbronn, Lingen, s’Hertogenbosch, Reykjavik, Krefeld, Rottweil, Mailand, Zürich, Château-Thierry, Turin, Wien, Emden, Offenburg, Krefeld, Tübingen

Literatur:
Sommer, Achim (Hrsg.): Karin Kneffel, Katalog Kunsthalle Emden, Köln 2001
Reinhard, Brigitte: Karin Kneffel. Verführung und Distanz, Köln 2006
Hentschel, Martin (Hrsg.): Karin Kneffel. Haus am Stadtrand, House on the edge of town, Katalog Galerie der Stadt
Remscheid, Kunstverein Braunschweig und Künstlerhaus Bethanien, Ostfildern 2009
Schreiber, Daniel J. (Hrsg.): Karin Kneffel. 1990-2010. Katalog Kunsthalle Tübingen, Ostfildern 2010