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Karel Appel Biografie

Geboren : 25.04.1921 in Amsterdam
Gestorben: 03.05.2006 in Zürich

1940-44 Studium an der Rijksakademie in Amsterdam
1948 Gründungsmitglied der COBRA-Gruppe
1950 gleichzeitig mit Corneille Übersiedlung nach Paris
1964 stellt freistehende Figuren aus Holz und Polyester her
1970 nimmt zusammen mit Merrill Sanders Musikstücke auf
1991 erarbeitet zusammen mit Allen Ginsberg die Poetry-Painting Serie
1994 Bühnenbild für die Oper „Noah“ und 1995 für die „Zauberflöte“ und
für „De Nederlands Opera“
1997/98 Entstehung des Werkblocks "Japanese Landscapes"
2001 Das Stedelijk Museum Amsterdam widmet ihm eine Werkschau mit Gemälden von den 1980er Jahren bis zu aktuellen Beispielen

COBRA war eine Initiative, die von Asger Jorn mit Künstlern aus Copenhagen, Brüssel und Amsterdam gebildet wurde; die Anfangsbuchstaden der Städte wurden zum Gruppennamen kombiniert. Angestrebt wurde eine nicht gegenständliche, elementare Malerei, in der dem Malakt große Bedeutung zukam.

Appel entwickelte eine expressive, phantastische Bildwelt, deren Ursprung im surrealistischen Automatismus liegt, wobei die Sujets vorwiegend aus nordischen und indischen mystischen Fabelwesen, Masken und Fetischen abgeleitet sind.

Arbeiten von Appel hängen in allen großen Museen moderner Kunst, seine Arbeiten wurden auf allen Biennalen gezeigt, zuletzt 1985 als Sonderausstellung in Sao Paulo.

Einzelausstellungen seit 1946 :
in allen großen Städten der Niederlande, der USA, Englands, Frankreichs, Belgiens, Deutschlands, Kanadas, Brasiliens und Islands

Literatur (Auswahl) :
Kuspit, D.: Karel Appel Sculpture - A Catalogue Raisonné, New York 1994
Fuchs, R. H.: Karel Appel - Ich wollte ich wäre ein Vogel - Berichte aus dem Atelier,
Katalog Haags Gemeentemuseum, Josef-Haubrich-Kunsthalle, Den Haag 1990, Köln 1991
Frankenstein, A.: Karel Appel, New York 1980
Zutter, Jörg (Hrsg.): Cobra, München 1998