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Joan Miró Biografie

Geboren am 20.04.1893 in Moutroig bei Tarragona, Spanien
Gestorben am 25.12.1983 in Palma de Mallorca, Spanien

1907-10 Zeichenunterricht in der Lonja-Kunstschule in Barcelona
1912-18 Besuch privater Kunstschulen in Barcelona und Auseinandersetzung mit
den Werken der ‚Fauves‘ und des Kubismus, Monets, van Goghs,
Gauguins und Cézannes
1919 Reise nach Paris; Bekanntschaft mit Pablo Picasso
1924 Beginn der Freundschaft mit den Surrealisten Aragon, Breton, Eluard
1926 Zusammenarbeit mit Max Ernst für das russische Ballett von Diaghilev
1927 Bekanntschaft mit René Magritte
1928 Reise nach Holland; Studium der alten Meister
1936 Übersiedlung von Spanien nach Frankreich
1937 Wandgestaltung für den Spanischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris
1940 Rückkehr nach Spanien (Palma de Mallorca)
1957-58 Wanddekorationen aus Keramik für das UNESCO-Gebäude in Paris
1975 Eröffnung der Fundación Miró in Barcelona
2010 Fast 140 000 Besucher bei der Miró Ausstellung im Burda Museum, Baden-Baden

Mirós Kunst zeichnet sich durch eine freie, spontane Pinselschrift aus, mit der er eine ganz persönliche, poetisch-skurrile, teilweise surreale Bildwelt erfand. Sie erinnert ebenso an kindliche Kritzelzeichnungen wie an archaische Zeichen. Auf einfarbigem Bildgrund versammeln sich häufig mythische Fabelwesen, Kürzel für Sonne, Mond, Sterne, Frauen oder Vögel, die intensiv buntfarbig dargestellt sind.

Werke in öffentlichen Sammlungen in:
Fundació Joan Miró, Barcelona; Nationalgalerie, Berlin; Tate Gallery, London; Stedelijk Museum, Amsterdam; Kunsthaus Zürich; Centre Georges Pompidou, Paris; Guggenheim Museum, New York; Fondation Maeght, St. Paul de Vence; Museum of Modern Art, New York; Museum Folkwang, Essen; Kunstsammlung NR W, Düsseldorf; Centro de Arte Reina Sofia, Madrid; Scottish National Gallery, Edinburgh; San Francisco Museum of Modern Art; Kunstmuseum Winterthur; Fondation Beyeler, Riehen/Basel

Literatur:
Dupin, Jacques (Hrsg.): Miró: Radierungen, 3 Bände, Paris, Barcelona, Genf 1984-1991
Corredor-Matheos, José: Die Plakate von Miró, Stuttgart 1985
Cramer, Patrick: Joan Miró – The Illustrated Books: Catalogue Raisonné, Genf 1989
Platschek, Hans: Joan Miró mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek 1993
Joan Miró: Schnecke Frau Blume Stern, Ausstellungskatalog Museum Kunstpalast Düsseldorf, Düsseldorf 2002