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Jean Tinguely Biografie

Geboren: 22. 05 1925 in Freiburg
Gestorben: 04. 09.1991 in Bern

1941-45 Lehre als Dekorateur in einem Warenhaus;
Besuch der Gewerbeschule in Basel
1951 heiratet Eva Aeppli
1951-52 Experimente mit variablen, elektrisch regulierbaren Wasserplastiken im Wald von Basel
1952-53 Umzug nach Paris; arbeitet mit Daniel Spoerri an einem Theaterprojekt
1954 erste Einzelausstellung
1959 wirft über Düsseldorf aus dem Flugzeug 150 000 Manifeste 
„Für Statik“ ab
1960 „Hommage to New York“, Happenings
1967 „Le paradis fantastique“ (mit Niki de Saint Phalle) auf der Weltausstellung in Montreal
1969 beginnt die Arbeit an „Cyclope“ in einem Wald neben Paris
1977 „Fastnachtsbrunnen“ in Basel
1983 „Strawinsky-Brunnen“ in Paris, Centre Georges Pompidou
(mit Niki de Saint Phalle)
1990-91 arbeitet und stellt zusammen aus mit Milena Palakarkina

Sein Interesse an Ton und Bewegung machte sich bereits in seinen ersten Konstruktionen bemerkbar. Bekannt wurde er mit seinen Méta-Matics-Phantasiemaschinen (1952) mit programmierten Zufallselementen, z.B. Maschinen zur Herstellung von Zeichnungen (1959) oder sich selbst zerstörende Maschinen. Seine aus Ready-made-Eisenteilen zusammengeschweißten Konstruktionen stellen ironische Angriffe auf den Sinn des technischen Zeitalters dar. Mit Niki de Saint Phalle (mit der er seit 1961 verheiratet war) konstruierte er 1966 eine begehbare riesige Frauenfigur.

Werke in öffentlichen Sammlungen:
Museum Jean Tinguely, Basel; Louisiana Museum of Modern Art, Humlebaek; Kunsthaus Zürich; Centre Pompidou, Paris; Moderna Museet, Stockholm; Museum of Modern Art, New York; Stedelijk Museum, Amsterdam; Städtisches Museum, Mönchengladbach; Museum Ludwig, Köln; Kunstmuseum St. Gallen; Musée d’Art e d’Histoire, Fribourg

Literatur (Auswahl):
Violand-Hobi, Heidi E.: Jean Tinguely - Biographie und Werk, München 1995
Bischofsberger, Christina: Jean Tinguely. Werkkatalog Skulpturen und Reliefs, 2 Bände, Küßnacht/Zürich 1982 und Basel 1985
L’Esprit de Tinguely, Ausstellungskatalog Kunstmuseum Wolfsburg, Ostfildern 2000