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Jasper Johns Biografie

Geboren: 15. Mai 1930 Augusta/Georgia
lebt und arbeitet in New York und Saint Martin
1947-1948 Studium an der University of South Carolina
1949 Besuch der Art School/New York; Militärdienst in der U.S. Army
1952 arbeitet als Buchhändler
1954 arbeitet mit Robert Rauschenberg als Schaufenstergestalter
1956/57 beginnt Objekte in seine Gemälde einzubauen
1959 Carnegie-Preis der Biennale in Pittsburgh
1960 erste Lithographien
1961 Kostümentwürfe für den Tänzer Merce Cunningham
seit 1963 Direktor der Foundation for Contemporary Performance Arts, Inc.
1964 1. Preis der Biennale von Venedig
1967 Preis der Biennale von Sao Paulo
seit 1970 gestaltet Bühnenbilder und Kostüme und ist 'artistic adviser' für die Merce Cunningham Dance Company, New York
1988 großer Preis der Biennale von Venedig
1996 große Retrospektive in New York und Köln
2007 An Allegory of Painting, Kunstmuseum Basel

Johns wandte sich in der Mitte der 50er Jahre bewußt ganz banalen Dingen zu. Zahlen, Zielscheiben und die amerikanische Flagge sind für ihn ebenso Bildgegenstände wie reale Dinge, die er bisweilen in Bronze gegossen in seine Werke integriert. Mit dem Rückgriff auf Alltagsdinge nahm er entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung der Pop-Art, die die Kunst der Alltagskultur näherbringen sollte.

Literatur (Auswahl): 
Prints of Jasper Johns 1960-1993 - Catalogue Raisonné, West Islip N.Y., 1994
Ausstellungskatalog: Jasper Johns, Retrospektive hrsg. von Kirk Varnedoe, New York 1996, München 1997
Craft, Catherine: Jasper Johns. New York 2009

Einzelausstellungen seit 1958 u.a. in:
London, New York, Köln, Miami, Paris, Basel, Frankfurt, Kopenhagen, Stockholm, Mailand, Los Angeles, Washington, Venedig, Tokyo, Edinburgh, Minneapolis, Kassel, Prag, San Antonio, San Francisco, Bern, Mönchengladbach, München, Barcelona, Boston, Wien, Hannover, Amsterdam, Oxford, Basel

Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl):
Museum of Modern Art, New York; Whitney Museum, New York; Guggenheim Museum, New York; Tate Gallery, London; Stedelijk Museum, Amsterdam; Kunstmuseum Basel; Museum Ludwig, Köln; Kunstsammlung NRW, Düsseldorf; Moderna Museet, Stockholm; Museum of Contemporary Art, Chicago; The Menil Collection, Houston; Landesmuseum Mainz; Walker Art Center, Minneapolis; Staatsgalerie moderner Kunst, München; Centre Pompidou, Paris; Russisches Staatsmuseum, St. Petersburg; Sogetsu Art Museum, Tokyo; Smithonian Institution, Washington; Kunsthaus Zürich