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Georges Braque Biografie

Geboren: 13. Mai 1882 in Argenteuil
Gestorben: 31. August 1963 in Paris


Ausbildung in Le Havre und in Paris

1905 schloß sich Braque den Fauves an
1907 erste Begegnung mit Picasso
1908 entdeckt er das Werk von Cezanne
1909-1914 entwickelt er zusammen mit Picasso den Kubismus, wobei Braque der erfindungsreiche und sprunghafte Künstler zu sein scheint, während Picasso mehr der auslotend-systematische Arbeiter war. Gewisse Bilder der Periode von Braque und Picasso lassen sich kaum unterscheiden; sie unterliegen denselben Regeln der Komposition und Farbgebung, die das Motiv in ein Labyrinth von Zeichnungen aufbrechen. Um den Kontakt mit der außerbildlichen Realität nicht ganz fallenzulassen, beginnt Braque mit dem Einsetzen von Buchstaben, gemalten Etiketten, die er als gelernter Dekorationsmaler perfekt beherrscht.
1921 entstehen die ersten Grafiken


Braque entwarf insgesamt über 600 verschiedene Radierungen und Lithographien. Die Lithographie ähnelt mehr der Malerei, als dies bei der Radierung der Fall ist, und Malerei steht fast immer in Verbindung mit Farbe. So benutzte er schon bei seiner ersten Lithographie Farbe und verbindet diese Malerei mit der verschwommenen Körnung des Steindruckes. Im Gegensatz zur Gravierung entsteht so eine eigenartige Transparenz, die im Kontrast zur Dichte der Gemälde steht.

Werke in öffentlichen Sammlungen u.a.:
Museum Ludwig, Köln; Kunstsammlung NRW, Düsseldorf; Centre Georges Pompidou, Paris; Bibliothčque Nationale, Paris; Kupferstichkabinett, Berlin; Nationalgalerie, Berlin; Guggenheim Museum, New York; Museum of Modern Art, New York; Stedelijk Museum, Amsterdam; Van Abbemuseum, Eindhoven; Kunsthaus Zürich; Kunstmuseum Basel; Moderna Museet, Stockholm; Art Institute of Chicago; Fondation Beyeler, Riehen/Basel; Fondation Maeght, Saint-Paul

Literatur (Auswahl):
Vallier, Dora: Georges Braque - Das graphische Gesamtwerk, Stuttgart 1982
Zurcher; Bernard: Georges Braque - Leben und Werk, München 1988