Jetzt unverbindlich beraten lassen. Wir helfen Ihnen gerne weiter! 0211 672063

Dieter Hiesserer Biografie

Geboren : 02.07.1939 in Deggendorf/Donau

1962 erste Ausstellungsbeteiligungen u.a. im K.E.-Osthaus-Museum
Hagen und im Musee de Arts, Montlucon/Frankreich
1964 Gastsemester an der Hochschule für Bildende Künste, Berlin
1969 Die Turmac Foundation kauft ein Konvolut des Frühwerks an.
1981 Reisestipendium des Kunstfonds Bonn nach Japan
1987 Stipendium der Schweinfurth-Stiftung, München
1993 - 2004 lange Krankenhausaufenthalte, Arbeiten in der Natur und
Beschäftigung mit Philospohischen Texten
2003 - 2008 Beginn des Sizilienprojektes „Das Zwielicht der Trauben“


In den 60er Jahren beginnt Dieter Hiesserer kreativ zu arbeiten-das Studium an einer Kunsthochschule verweigert der Autodidakt erfolgreich. Hiesserers Oeuvre ist sehr vielseitig. Sein Frühwerk ist durch eine, ihn auszeichnende, farbige Weltsicht geprägt, was eher untypisch für die damalige Zeit ist. In den darauf folgenden Jahren experimentiert der Künstler mit verschiedensten Techniken: Malerei, Skulpturen aus Plexiglas, Collagen, Aquarelle, Ready Mades und Film. Vor allem die Themen Zeit und Raum, welche er Ende der 60er über Textbilder beziehungsweise die Objekte „Kugeln“ zu erschließen versucht, spielen eine wichtige Rolle. Auch mit dem Wahrgenommen im Widerspruch zur Realität setzt er sich immer wieder auseinander.
Auf häufigen Reisen lässt er sich inspirieren: er skizziert, sammelt und fotografiert. Immer wieder folgen längere Aufenthalte in Italien, Japan, den Niederlanden und Deutschland.Vor allem die Japanreisen haben große Wirkung auf ihn und ändern seine Geisteshaltung nachhaltig, wie beispielsweise Ende der 80er Jahre an seiner abstrakten Spontanmalerei deutlich wird.

Ulrich Krempel: "Hiesserer hat in seinen vielen Anläufen auf die Wirklichkeit immer wieder andere Wege gesucht. Das zeigen die unterschiedlichen Medien seiner Arbeit. Es geht um das Sehen, ja um die schwierige Relation zwischen Sehen und Wirklichkeit."

Dieter Hiesserer: „Ich hatte den Wunsch etwas herzustellen, was schön ist und das den Verstand und die Phantasie beflügelt: die Transparenz-das Licht-der Raum-die Mathematik. ... Die Realität ist nicht erreichbar.“


Einzelausstellungen seit 1963 u.a. in:
Paris, Amsterdam, Berlin, Antwerpen, Mailand, Hamburg, Düsseldorf, Tokyo, New York, 

Gruppenausstellungen seit 1963 u.a. in:
Hagen, Montlucon, Berlin, London, Mailand, Belgrad, Lubljana, St Gallen, München, Kyoto, Osaka, Regensburg, Kassel, Karlsruhe, New York

Literatur (Auswahl) :
Dieter Hiesserer. Arbeiten auf Papier und Skupturen, Neuss 1993
Galerie Clara Maria Sels (Hrsg.) Dieter Hiesserer. Transponere, Köln 2009