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Claes Thure Oldenburg Biografie

Geboren: 28.1.1929 in Stockholm

1936 Umzug mit der Familie nach Chicago
1936-56 studiert Literatur und Kunst an der Yale University, New Haven, Connecticut, wo er Kurse für Aktzeichnen und Komposition besuchte
1950-54 Studium am Art Institut of Chicago
1953 satirischer Zeichnungen, zusammen mit Roberta Indiana
1956 Übersiedlung nach New York; Teilzeitbeschäftigung an der Cooper Union Museumsbibliothek
1962 Herstellung und Präsentation der ersten „Giant Objects“ und „Soft Sculptures“ in der Green Gallery, New York
1965 erste Entwürfe für Monumente
1967 Installiert im amerikanischen Pavillon der Weltausstellung in Montreal den „Giant Soft Fan“; Herstellung des Lippenstift-Monuments im Hof der Yale University New Haven
1974-75 „Alphabet/Good Humor“
1986 „El Cuchillo Barco“, Palacio de Cristal, Parque del Retiro, Madrid
2009 Tod seiner Frau Künstlerpartnerin. Coosje von Bruggen

Claes Oldenburg lehnte die Abstraktion ab und widmete seine Arbeit der Darstellung des „Objekts“. Die Arbeiten Oldenburgs sind vom Sinn für das Paradoxe geprägt; sie enthalten gleichzeitig eine kritisierende Art von Humor. Es entsteht ein neues Verhältnis zur Wirklichkeit und zur Wahrnehmung durch die Schaffung von Realitäten mit künstlerischen Mitteln (wie der Veränderung von Dimensionen und Materialien). Oldenburg: „Ganz gewöhnliche Dinge, ob sie nun aus der Natur stammen oder vom Menschen gemacht sind, können uns als Träger von poetischen Geheimnissen der Realität erscheinen. Unsere Gegenstände bedrohen uns, indem sie uns gehorchen. Das ist es, was uns daraus fasziniert.“


Werke in öffentlichen Sammlungen u.a.:

Museum of Modern Art, New York; Baltimore Museum of Art; De Menil Collection, Houston: Guggenheim Museum, New York; Albright-Knox Art Gallery, Buffalo; Museum Boymans-van Beuningen, Rotterdam; National Gallery Washington; Kunstsammlung Basel; Museum für Moderne Kunst, Frankfurt; Museum Kurhaus, Kleve; Ludwig Forum, Aachen; Centre Georges Pompidou, Paris; Instituto de Arte Moderno, Valencia

Literatur (Auswahl):
Claes Oldenburg: An Anthology, Katalog der Solomon Guggenheim Foundation, New York 1995, deutsch: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, Stuttgart 1996
Axsom, Richard H.; Platzker, David: Printed Stuff. PPrints, Posters and Ephemera by Claes Oldenburg. A Catalogue Raisonné 1958 - 1996. New York 1997