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C.O. Paeffgen Biografie

Geboren : 21.10.1933 in Köln als Claus-Otto Paeffgen

1959 erstes juristisches Staatsexamen
Bis 1962 Jura-Studium in Berlin



1970 beginnt Paeffgen zu malen. Parallel dazu fängt der Künstler an, Fundobjekte mit Draht zusammenzufügen; eine Technik, die er bis in die Gegenwart verfolgt. Diesen "Umwicklungen", die er oft sukzessive weiterbearbeitet, stehen seine "Umrandungen" gegenüber. Sie bezeichnen nachgezogene Konturen von Zeitungsbilder, die auf Leinwand projiziert und überarbeitet werden.

Paeffgens Umgang mit trivalen Zeichen wirkt spielerisch, wie ein ironischer Kommentar zu den unscheinbaren Dingen des Alltags. Das abstrakteste dieser Motive ist das Fragezeichen. 

Ebenso wie in seinen Objekten erhebt Paeffgen auch in seinen Übermalungen das scheinbar Minderwertige zur Kunst. Seine Vorlagen scheinen fast wahllos der Bilderflut entnommen, die den Menschen des Informationszeitalters täglich überrollt. Sie stammen aus Zeitungen, Zeitschriften, Prospekten, Pornoheften etc. und werden von Paeffgen in immer der gleichen Technik übermalt. Er zeichnet die Konturen mit dickem schwarzen Filzstift nach (teilweise koloriert er auch Flächen mit farbigem Filzstift).


Einzelausstellungen seit 1965 u.a. in:

Berlin, Köln, Bonn, Frankfurt/Main, Düsseldorf, Hagen, Mönchengladbach, Baden-Baden, Hannover, Hamburg, Mannheim, München Chemnitz, London, Salzburg, Zürich, Rotterdam, Dayton/Ohio, Boca Raton/Florida, Dallas/Texas


Literatur:

C.O. Paeffgen, Bonner Kunstverein 1981
Die Bilder von C.O. Paeffgen, Baden-Baden 1987
C.O. Paeffgen. Handarbeiten, Museum Ludwig, Köln 1999