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Bruno Bruni Biografie

Geboren : 22.11.1935 in Gradara bei Pesaro/Italien

1953-59 Studium am Institute d’Arte in Pesaro
1960-65 Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in
Hamburg
1967 Stipendium des Lichtward-Preises
1969 Mitbegründer der COOP-Künstlergruppe
1977 Senefelder Preis
Seit 1961 Bruni hat ca. 400 Grafik-Editionen erarbeitet, fast immer als Lithographien mit Auflagen zwischen 30 und 10.000 Exemplaren
2003 Ernennung zum Offiziellen Ritter der Republik Italien

Für Bruno Bruni bildet die Zeichnung die kreative Basis, die Grundlage seines gesamten Schaffens. Er liebt auch die Zeichnungen anderer gegensätzlicher oder geistesverwandter Meister, die er seit Jahren sammelt und in seiner Wohnung vereint. Dort finden sich bedeutende Originalzeichnungen oder seltene Originalgrafiken von Klimt, Rops, Bellmer, Magritte und Delvaux, von Dix, Grosz, Schad, Beckmann und Arroys, von Gresko, Janssen, Wunderlich, Hockney und Jim Dine, nicht zuletzt auch durch zeichnerischen Umriß geprägte Bronzefiguren von einem jugendstilhaften frühen Lipschitz bis zu Werken von Dali und Wunderlich.

Bruno Bruni :
"Man kann seine Herkunft nicht verleugnen, auch wenn man möchte ... Meines Erachtens ist die Kunst bei uns nicht klassengebunden wie in Deutschland, auch die alten Meister sind bei uns im wahrsten Sinne des Worts „populär“...Mein Werk hätte ohne den Einfluß der alten Meister nicht existieren können."

Einzelausstellungen seit 1959 in :
Pesaro, London, Hamburg, Pforzheim, Rom, Essen, Padua, Turin, Monaco, München, Berlin, Mailand, Brüssel, Palermo, Offenbach, Frankfurt, Köln, Florenz, Amsterdam, Paris, Leningrad

Literatur (Auswahl) :
Bruni,B. (Hrsg.): Gaumenfreuden und Kunstgenuß. Meine Art zu leben, Weil der Stadt 2005
Flemming, Hand Theodor (Hrsg): Bruno Bruni, Offenbach 1978, 2. Auflage 1980
Huber, Volker: Bruno Bruni: Werkverzeichnis der Farblithographien 1976-1988, Offenbach 1982, 2. Auflage 1986