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Bram Bogart Biografie

Geboren am 12.07.1921 in Delft, Niederlande
Studium an der Kunstakademie in Den Haag

1951-1960 Lebt in Paris
1969 Nimmt die belgische Staatsangehörigkeit an
1970 Teilnahme an der Biennale in Venedig
1987 Sieger des Prix Jules Raeymakers, vergeben von der königlichen belgischen Kunstakademie
1992 Großer Fernsehfilm über Bogart
1995 Restrospektive im PMMK (Museum für Moderne Kunst) in Ostende
2001 Today‘s Belgium Painters & Sculptors, Bangkok
2005 Einzelausstellung Kunsthalle Recklinghausen

Der lyrisch abstrakte Künstler Bram Bogart wird oft in Verbindung gebracht mit der Gruppe COBRA . Sein sehr eigenständiges Werk ist jedoch eher eine Synthese aus Expressionismus, Konstruktivismus, abstraktem Expressionismus amerikanischer Prägung und Color Field Painting. Bogarts Werk hat fast immer eine dreidimensionale Struktur, die durch den dicken Farbauftrag aus dem Bild einen Körper formt. Bogart verfolgt mit dieser Materie-Malerei die Veranschaulichung eines sich gleichsam selbständig aus Farbschichten konstituierenden Bildaufbaus. Zugleich beabsichtigt er, mit den erkalteten Strukturen den emotionalen Gehalt der bildverfertigenden Bewegungen wie auch die plastische Qualität der Farben zu vermitteln. In der Relation dieser Faktoren zueinander, ihren Spannungen oder ihrem Gleichgewicht, ist die ästhetische Qualität dieser Werke zu suchen.

Einzelausstellungen seit 1951 u.a. in:
Delft, Brüssel, London, New York, Oostende, Knokke, Gent, Paris, Basel, Nizza, Châteauroux, Frankfurt, Cannes, Köln

Literatur:
Galerie Hennemann, Ausstellungskatalog, Bonn 1981
Paquet, Marcel: Bram Bogart, Paris 1998
Schwarz, Eca: Bram Bogart – Das graphische Werk 1996-1999, Pulheim 1999
Ulrich, Ferdinand; Schwalm, Hans-Jürgen (Hrsg.): Bram Bogart: Malerei 1950-2005, Katalog Kunsthalle Recklinghausen 2005