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12. August 2017

»The Great Graphic Boom« - Staatsgalerie Stuttgart

außergewöhnliche Werke der amerikanischen Druckgraphik

In der Vergangenheit diente die Druckgraphik dazu, religiöse oder politische Inhalte einm breiten Publikum zugänglich zu machen und war ein äußerst wichtiges Kommunikationsmittel. Anfang des 20. Jahrhunderts waren es vor allem die deutschen Expressionisten, die sich dieser Technik zuwendeten. Doch schließlich erlebte auch die USA zum Ende der 1950er Jahre einen regelrechten »Graphic Boom«.

Die bedeutendsten Künstler der amerikanischen Avantgarde, vertreten durch den Abstrakten Expressionismus, Hard Edge, Pop Art, Minimal Art und andere Stilrichtungen, experimentierten mit den unterschiedlichsten Drucktechniken. Es entstanden Einzelblätter, Portfolios und Kunstbücher in Hülle und Fülle. Insbesondere die Künstler der Pop Art reagierten damit auf die industrielle Massenfertigung wie auch die Werbesprache der Medien.

In der Ausstellung werden rund eindrucksvolle 170 Blätter der verschiedensten Stilrichtungen und Ausprägung der amerikanischen Druckgraphik gezeigt. Zu sehen sind u.a. Werke von Sam Francis, Robert Indiana, Roy Lichtenstein und von Warhol.

► »The Great Graphic Boom« in der Staatsgalerie Stuttgart. Hier geht es zur Ausstellung.
► Sam Francis »1981 - ohne Titel«.