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20. Juli 2017

In dieser Ausstellung kann man ordentlich »Farbe Tanken«

Rupprecht Geiger im Kunstmuseum Bochum

Rupprecht Geiger widmet sich nach seinem Aufenthalt als Kriegsmaler in Russland der konsequenten Erforschung des Wesens der Farbe und beschließt Maler zu werden. Als Mitbegründer der Künstlergruppe „ZEN 49“ ging es ihm in seinem Kunstschaffen immer auch um das Verhältnis von Materie und Geist, um den Ausdruck von Spiritualität. Als malendes Individuum nimmt er sich zunehmend zurück und schließt jeglichen handschriftlichen Duktus beim Farbauftrag aus. Desweiteren sucht Geiger nach genuinen Formen, die als ovale Bilder, Farb- und Leinwandkombinationen bis hin zu dreidimensional konstruierten oder imaginierten Farbobjekten wirksam werden. 

Von 1965 bis 1976 nahm Rupprecht Geiger in seiner Funktion als Professor für Malerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf  erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Farbmalerei. Die Bochumer Ausstellung nach vielen Jahren hier im Westen Deutschlands wieder einmal einen repräsentativen Einblick in Geigers Werk. Eine exemplarische Auswahl lässt entscheidende Schritte seines Schaffensprozesses nachvollziehen unter besonderer Berücksichtigung seiner bis zum Schluss andauernden Beschäftigung mit der Farbe Rot. 

► Hier finden Sie mehr Informationen zur Ausstellung.
► Rupprecht Geigers »ohne Titel« bei uns.