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04. Mai 2017

Die Kunstwelt trauert um A.R. Penck

Mit 77 Jahren ist der Vater der "Neuen Wilden" nach längerer Krankheit gestorben.

Er zählte zu den wichtigsten Gegenwartskünstlern Deutschlands. Der Maler A. R. Penck ist bereits am Dienstag nach längerer Krankheit im Alter von 77 Jahren gestorben. 

Penck , der eigentlich Ralf Winkler hieß, ist mit seiner Bildsprache aus Strichmännchen mit erigierten Penissen, Kreuzzeichen, Totenköpfen und beißenden Hunden bekannt geworden. Der Künstler thematisierte mit seiner Zeichenkunst die damalige Trennung Deutschlands und die Suche des Individuums nach einer freien Gesellschaft.

1969 bekam Penck immer mehr Schwierigkeiten mit dem Sicherheitsdienst der DDR. Seine Bilder wurden beschlagnahmt und seine Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR abgelehnt. Nach 1975 nahmen die Kontrollen der Staatssicherheit zu. 1980 wurde Penck schließlich ausgebürgert und siedelte in den Westen über. Unter dem seinem Künstlernamen A. R. Penck schaffte er den internationalen Durchbruch.