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Horst Wackerbarth – Über den renommierten Düsseldorfer Fotografen, sein Projekt "Rote Couch (The Red Couch)" und weitere Werkreihen

Horst Wackerbarth - Zitat | Fils Fine Arts

Horst Wackerbarth über sein Projekt „The Red Couch“

 

Horst Wackerbarth "Couch Cleaning,Rio Nunez, Guinea 2019" | Fils Fine Arts

Über Horst Wackerbarths Projekt „The Red Couch – A Gallery of Mankind“

ÜBER WACKERBARTH

Horst Wackerbarth (geb. 1950) ist Fotografie und Videokünstler. Er studierte Photographie an der Kunsthochschule Kassel und lebt und arbeitet heute in Düsseldorf. Mehr als 50 Einzelausstellungen weltweit haben sich seinem Werk gewidmet, u.a. 2016 eine vielbesprochene Ausstellung im NRW-Forum Düsseldorf. Wackerbarths Renommee zeigt sich auch in der Nominierung und Würdigung durch die international angesehenste Auszeichnung für Fotografie, den World Press Photo Award.

ÜBER DAS PROJEKT

1979 reiste Horst Wackerbarth erstmals mit einem roten Sofa durch die USA, um ein subjektives Porträt des Landes zu schaffen. Bereits Anfang der 1980er Jahre widmeten viele Ausstellungshäuser weltweit dieser Serie erste Ausstellungen. Seit nunmehr vier Jahrzehnten bereist Horst Wackerbarth die Welt mit seiner roten Couch, die er im Lebensumfeld unterschiedlicher Menschen platziert und diese darauf porträtiert: Junge und Alte, Prominente und Unbekannte. Das Ziel seines Projekts ist ein Porträtwerk, eine Galerie der Menschheit.

The Red Couch – A Gallery of Mankind“ ist ein einzigartiges Projekt – es hat globale Ausmaße und einen Anspruch, der nicht höher sein könnte: Es will alle Menschen auf Augenhöhe bringen und Verbindung schaffen. Die rote Couch ist dabei gemeinsamer Nenner, Thron und Kommunikationsplattform zugleich. Einzelpersonen, Familien oder Menschengruppen nehmen auf ihr Platz. Soziale Herkunft, Beruf, geschlechtliche Identität und andere potentielle Zuschreibungen spielen keine Rolle. Bis heute haben über 1.000 Menschen in 53 Ländern auf der roten Couch Platz genommen – von Jacques Tilly über Angela Merkel oder Steve Jobs bis hin zu indigenen Ureinwohnern des Amazonas.

Der Künstler stellt seinen Protagonisten – während er sie auf dem roten Sofa sitzend filmt und fotografiert – universelle Fragen und entlockt ihnen und ihren Biographien Aussagen und Antworten zu den großen Themen der Menschheit.

Dabei spielt insbesondere auch der Ort, an dem die Couch aufgestellt wird, eine wichtige Rolle, denn ein Ort prägt das Leben seiner Bewohner. So reiste der Künstler mit der roten Couch nicht nur durch die großen Metropolen, sondern eben auch in entlegene Winkel der Welt, in die Eiswüste Alaskas, den Regenwald Südamerikas oder die Dörfer Sibiriens.

Manchmal steht auch die rote Couch ganz ohne Menschen für sich alleine an Orten, die von einer Natur geprägt sind, die erfurchteinflössend und erhaben ist; und manchmal an Orten, in die der Mensch massiv eingegriffen hat; in beiden Fällen verweist sie auf die Relation von Mensch und Natur.

Letztlich entstehen intime oder sphärische Momente, die der Künstler festhält. Wackerbarths Fotografien offenbaren die großen Themen der Menschheit und lösen Fragen aus: Aspekte, die etwa um sozialpolitische oder wirtschaftliche Themen kreisen, um gesellschaftliches Zusammenleben oder um Visionen von Mensch und Natur.

Nichts weniger als eine Galerie der Menschheit ist das Ergebnis.

The Red Couch – A Gallery of Mankind ist als work-in-progress ein andauerndes Projekt, das erst mit dem Tod Wackerbarths endet.

 

Horst Wackerbarth - Die Rote Couch (The Red Couch) Zitat | Fils Fine Arts
 

Horst Wackerbarth-Günther Uecker-Mugler-düsseldorf photo+ | Fils Fine Arts

Weitere Werkreihen von Horst Wackerbarth

Neben Wackerbarths Serie The Red Couch hat der Künstler sich schon immer auch für andere Themen interessiert. So fotografiert er bspw. aus dem Autofenster heraus Szenen, die er während seinen Reisen beobachtet. Diese Sequenzen von meist zwei bis drei Fotografien ergeben ihrerseits ein Porträt eines ganz speziellen Ortes, ähnlich, wie wir es von dem Fotografien mit dem roten Sofa kennen.

Daneben stehen Serien der Modefotografie oder Porträts berühmter wie unbekannter Personen ebenso wie Fotografien, die teilweise auch den Fotografen Horst Wackerbarth selbst in Momentaufnahmen seiner Performances oder Happenings zeigen. Diese und weitere Serien bezeugen die Vielfalt und Ernsthaftigkeit, mit der der Künstler das Medium der Fotografie zu einer zeitgenössischen Kunstform erhebt.

In der Ausstellung werden neben Arbeiten aus dem Projekt The Red Couch auch Fotografien aus den bekannten Werkreihen Muse und Meister (Fotografie oberhalb; Wibke von Bonin und Günther Uecker) und Paradise Now (Fotografie unterhalb; Abendmahl/ Geschlechterspiegelung) präsentiert.

Horst Wackerbarth-Vernissage 13.03.2020 düsseldorf photo+ | Fils Fine Arts
 

Frankfurter Allgemeine Zeitung über Horst Wackerbarth | Fils Fine Arts
 

"World Press Photo Award" für Horst Wackerbarth:

Der World Press Photo Award gilt als die international angesehenste Auszeichnung im Fotojournalismus – Horst Wackerbarth hat ihn 2003 erhalten. Ausgezeichnet wurde seine Fotoarbeit einer isländischen Eismeer-Landschaft, die im Magazin GEO veröffentlicht wurde.

 

Auftragsarbeiten

Die aufwendigen weltweiten Reisen die Horst Wackerbarth für das Rote Couch Projekt mit seinem Team vornimmt werden u.a. durch renommierte Stiftungen, etwa der Mercator Stiftung, teilfinanziert und ebenfalls durch Auftragsarbeiten.

Die Auftragsarbeiten sind eine Besonderheit im Werk von Horst Wackerbarth: Es sind Porträts von Einzelpersonen, Familien oder auch von Teams eines Unternehmens auf der Roten Couch an einem jeweils sinnstiftenden Ort, der gemeinsam mit dem Künstler ausgewählt wird. Diese Fotografien werden auf Wunsch begleitet von Videoaufnahmen, die den Prozess dokumentieren und in denen der Künstler den Porträtierten universelle Fragen stellt, beispielsweise zu Themen, die für die Porträtierten wichtig sind oder sie charakterisieren.
Bei Fragen zu Auftragsarbeiten: Sprechen Sie uns an!

 

„Horst Wackerbarth: The Red Couch – A Gallery of Mankind“ Herzliche Einladung zur Vernissage-Duesseldorf Photo+ 2020-Duesseldorf Photo Weekend-Duesseldorf Photo Festival  | Fils Fine Arts

Ausstellung „Horst Wackerbarth: The Red Couch – A Gallery of Mankind": März bis Juni 2020

Im Zentrum der Einzelausstellung auf über 350qm stand Horst Wackerbarths Projekt „The Red Couch – A Gallery of Mankind“. Die neuesten Arbeiten aus 2019, aus Afrika, wurden als Screening gezeigt und war eine Preview der Arbeiten.

Die Werkgruppen "Paradise Now" und "Muse und Meister" wurden partiell ebenfalls präsentiert.

Horst Wackerbarths Editionen | Fils Fine Arts
Unsere Ausstellung mit Horst Wackerbarth | Fils Fine Arts
Unsere Ausstellung mit Horst Wackerbarth | Fils Fine Arts
Unsere Ausstellung mit Horst Wackerbarth | Fils Fine Arts
Unsere Ausstellung mit Horst Wackerbarth | Fils Fine Arts
 

Video: Drei Fragen an...Horst Wackerbarth

Hier geht es zum Interview der Stiftung Mercator!

 

Die neuen Editionen von Horst Wackerbarth

Im Rahmen des Fotografie-Festivals düsseldorf photo+ hat Horst Wackerbarth zusammen mit uns neue Editionen aufgelegt. Für diese Editionen hat sich Wackerbarth persönliche Favoriten aus seinen Werkreihen The Red Couch – A Gallery of Mankind, Paradise Now und Muse und Meister ausgesucht.

Die Editionen erscheinen in einer niedrigen limitierten Auflage von 30 Exemplaren.

 

Editionen der Werkreihe The Red Couch

Alle Fotografien dieser Werkreihe haben ein Maß von 50 x 60 cm.

Horst Wackerbarth "The Red Couch - Gletscherlagune, Jörkulsárló, Island, 2003" | Fils Fine Arts

»The Red Couch - Gletscherlagune, Jökulsárlón, Vatnajökull, Island 2003«

Die Lagune Jökulsárlón des Gletschers Vatnajökull ist 284 m tief und 21 km lang. Verloren treibt die rote Couch zwischen den beeindruckenden Eisbergformationen.

Horst Wackerbarth "The Red Couch - Gletscherlagune, Jörkulsárló, Island, 2003" | Fils Fine Arts
 

Düsseldorf-Fotografie-Edition-Kunstfotografie-A Gallery of Mankind-Horst Wackerbarth "The Red Couch - Baobab (Affenbrotbaum), in der Nähe von Diaba auf dem Weg nach Bamako, Mali 2019" | Fils Fine Arts

»The Red Couch - Baobab (Affenbrotbaum), In der Nähe von Diaba auf dem Weg nach Bamako, Mali 2019«

Dies ist die letzte bzw. neueste Fotografie mit der roten Couch. Entstanden ist sie 2019, während Horst Wackerbarths Mali-Reisen.

Mit einer Größe von bis zu 30 Metern ist der Baobab (Affenbrotbaum) oder auch "Baum des Lebens" das Symbol für den afrikanischen Kontinent südlich der Sahara. Ein Baobab kann bis zu 3.000 Jahre alt werden.

Unzählige Mythen un Märchen handeln von dem Baobab; als Sitz von Göttern, Ahnen und Geistern spielt er in vielen afrikanischen Sagen als magischer Zauberbaum eine Rolle.

Außerdem wird dem Baobab eine besonders starke Heilkraft zugesprochen. In der traditionellen afrikanischen Medizin finden alle Teile des Affenbrotbaumes Verwendung: Früchte, Blüten, Rinden- und Wurzelstücke. Bis vor wenigen Jahren war in der westlichen Welt die Heilwirkung des Baobab unbekannt. Erst 2009 erteilte die Europäische Union für sein Fruchtpulver eine Zulassung.

 

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "The Red Couch - Frank Fool's Crow, Oglala Lakota Medizinman, South Dakota Badlands, USA 1983" | Fils Fine Arts

»The Red Couch - Frank Fools Crow, Oglala Lakota Medizinman, South Dakota Badlands, USA 1983«

Frank Fools Crow (ca. 1890 - 1989) war einer der letzten großen Häuptlinge und religiösen Anführer der Teton-Sioux. Er hat sein Wissen über die Medizin, die Bräuche und die heiligen Überlieferungen seines Volkes, die ökologische Spritualität, verschriftet. Er setzte sich zeitlebens politisch für Souveränität und Vertragsrechte der nordamerikanischen Ureinwohner ein und vertrat ihre Interessen auch bei den Vereinten Nationen.

Mitten in den Dakota Badlands steht die rote Couch. Der Medizinmann hat auf ihr Platz genommen und schaut konzentriert in die Ferne.

Horst Wackerbarth über die Fotografie:
"Ich wollte eine Parallele zwischen den Bergen und dem Gesicht des Medizinmanns Frank Fools Crow schaffen. Er wirkt wie ein Monument in der Landschaft."

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "The Red Couch - Frank Fool's Crow, Oglala Lakota Medizinman, South Dakota Badlands, USA 1983" | Fils Fine Arts
 

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "The Red Couch - Kahler Asten, Winterberg, Deutschland 2016" | Fils Fine Arts

»The Red Couch - Kahler Asten, Winterberg, Deutschland 2016«

Der Kahle Asten (841,9 m), Hochsauerlandkreis im Rothaargebirge, ist der zweithöchste Berg Nordrhein-Westfalens. Dort im Astenturm befindet sich eine permanent besetzte Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes. Die täglichen Wetternachrichten haben den Berg berühmt gemacht.

Die Hochheide auf dem Kahlen Asten vermittelt einen Eindruck über die Landschaft des Sauerlandes vor 12.000 Jahren; eine Tundra ohne Bäume, wie im heutigen Sibirien - hier ruht die rote Couch versteckt im Nebel der Winterlandschaft.

 

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "The Red Couch - Garzweiler, Braunkohle-Tagebau, Garzweiler, Deutschland 1998" | Fils Fine Arts

»The Red Couch - Garzweiler, Braunkohle-Tagebau, Garzweiler, Deutschland 1998«

Die rote Couch wirkt verloren in der Weite der Grube, und zugleich zieht sie den Blick auf sich und verweist, als ein vom Menschen geschaffenes Objekt, auf die Eingriffe des Menschen in die Natur. Das, was einst Natur war, ist nun eine Wüste, die der Tagebau erschaffen hat.

 

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "The Red Couch - Schwarzkaue Abbau-Team, Bergwerk Prosper-Haniel RAG, Bottrop, Deutschland 2013" | Fils Fine Arts

»The Red Couch - Schwarzkaue Abbau-Team, Bergwerk Prosper-Haniel RAG, Bottrop, Deutschland 2013«

Prosper Haniel war das letzte Steinkohle-Bergwerk in Deutschland, das Ende 2018 geschlossen wurde. Hier arbeiteten ca. 4.000 Kumpel, die drei Millionen Tonnen Steinkohle förderten.

Die Waschkaue besteht aus zwei identischen Umkleidekabinen ("Weißkaue" und "Schwarzkaue"), zwischen denen sich Duschen befinden. Nach der Arbeitsschicht wird die verdreckte Kleidung in der Schwarzkaue ausgezogen und an den sogenannten "Püngelhaken" gehängt und an einer Kette mehrere Meter unter die Decke gezogen. Die Kette wird mit einem Schloss gesichert. Der Bergmann geht dann zu den Duschräumen. Nach dem Duschen geht es in die Weißkaue und man zieht die saubere Freizeitkleidung an, die in ebensolchen Körben unter der Decke hängt.

 

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "The Red Couch - Peter Perniciaro, Construction Worker, Brooklyn, New York, USA 1979" | Fils Fine Arts

»The Red Couch - Peter Perniciaro, Construction Worker, Brooklyn, New York, USA 1979«

Dies ist die erste Fotografie mit der roten Couch. Entstanden ist sie 1979 während Horst Wackerbarths USA-Phase. Sie ist eine Hommage an New York.

Horst Wackerbarth über die Fotografie:
„Ich mochte den Hintergrund. Wir wollten ein Bauarbeiter-Monument haben – von den Arbeitern, die die Brooklyn Bridge, die Wall Street und das World Trade Center miterbaut haben. Der rote Helm gehörte zu dem Mann; Requisiten bringe ich eigentlich nie mit, sie verfälschen die Realität.“

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "The Red Couch - Peter Perniciaro, Construction Worker, Brooklyn, New York, USA 1979" | Fils Fine Arts
 

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "The Red Couch - Thingvellir, Erdspalten zwischen der amerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte, Island 2003" | Fils Fine Arts

»The Red Couch - Thingvellir, Erdspalten zwischen der amerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte, Island 2003«

Die Fotografie zeigt die Erdspalte zwischen der amerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte; sie befindet sich im isländischen Thingvellir-Nationalpark, der UNESCO Weltkulturerbe ist.

Die rote Couch verbindet die Kontinentalplatten und betont damit diesen geologisch faszinierenden Ort. Es ist einer der wenigen Orte an dem man Spalten zwischen Kontinentalplatten auf dem trockenen Land sehen kann - dies macht diesen Ort einmalig und beeindruckend.

 

Editionen der Werkreihe Paradise Now

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "Paradise Now - Gefallener Engel, 1990" | Fils Fine Arts

»Paradise Now - Gefallener Engel, 1993«, 80 x 60 cm:

Dieses Werk bezieht sich auf eine Novelle von Jorge Luis Borges, in der ein gerupfter Engel in den Garten einer Familie abstürzt. Es ist eine intime Fotografie; Wackerbarths Engel nimmt eine leicht verspielte Haltung ein, schaut an der Kamera vorbei, in sich versunken und verträumt.

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "Paradise Now - Gefallener Engel, 1990" | Fils Fine Arts
 

Fotografie-Editionen-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "Paradise Now - Abendmahl (Geschlechterspiegelung), 1990" | Fils Fine Arts

»Paradise Now - Abendmahl (Geschlechterspiegelung), 1993«, 70 x 60 cm:

Das Werk referiert auf Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde Das Abendmahl und bringt eine neue Dimension mit ins Spiegel: die Gender-Frage. Mit Ernsthaftigkeit und zugleich einem Augenzwinkern setzt Wackerbarth dieses Thema um, auch indem er das Werk in der Mitte visuell teilt und spiegelt und mal das Weibliche, mal das Männliche dominieren lässt. Welcher Part in der Hängung des Werks oben ist und welcher unten, ist einem selbst überlassen – der Künstler empfiehlt dies immer wieder zu wechseln, oder gar das Werk quer zu hängen.

Fotografie-Editionen-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "Paradise Now - Abendmahl (Geschlechterspiegelung), 1990" | Fils Fine Arts
 

Editionen der Werkreihe Muse und Meister

Alle Fotografien dieser Werkreihe haben ein Maß von 40 x 50 cm.

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "Muse und Meister - Wibke von Bonin und Günther Uecker, 1990" | Fils Fine Arts

»Muse und Meister - Wibke von Bonin und Günther Uecker, 1990«

Die Fotografie zeigt die berühmte Kunstkritikerin Wibke von Bonin sitzend auf den wuchtigen skulpturalen Arbeiten von Günther Uecker. Sie ist als Muse inszeniert: Gekleidet in ein avantgardistisches Kostüm, wirkt sie elfenhaft der Realität entrückt. Den Kontrast zur Zartheit der Muse bildet der Künstler: In Arbeitskleidung kniet Günther Uecker auf dem Boden und gibt sich seiner künstlerischen Tätigkeit hin.

Fotografie-Düsseldorf-PhotoPlus-Edition-Kunstfotografie-Horst Wackerbarth "Muse und Meister - Wibke von Bonin und Günther Uecker, 1990" | Fils Fine Arts
 

Horst Wackerbarth "Schwarzkaue, Abbau Team, Deutschland, 2013" | Fils Fine Arts

Horst Wackerbarth Einzelausstellungen (Auswahl):

NRW Forum, Düsseldorf 2016/ Lehmbruck-Museum, Duisburg 2011/ Wuhan Art Museum, Wuhan, China 2009/ Museum für Moderne Kunst, Moskau 2007/ Kunsthalle Mannheim 2005/ European Parliament, Strasbourg, Frankreich 2004/  Goethe-Institut, Singapur 2002/ Kunsternes Hus, Arhaus, Dänemark 1999/ Russian State Museum, St. Petersburg, Russia 1999/ Staatliche Museen, Berlin 1995/ Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Dortmund 1995/ National Museum of Peru, Lima, Peru 1994/ Museo Nazionale della Fotografia, Florenz 1991/ Fotografie Forum International, Frankfurt a. M. 1986/ Il Diaframma, Mailand, Italien 1985/ International Center of Photogaphic Studies, Los Angeles, USA 1984/ The Photographer's Gallery, London, England 1983/ International Center of Photography, New York, USA 1981