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»Horst Schäfer – Sichtbares sichtbar machen. Düsseldorf, New York, Paris«

Unsere Ausstellung zum "Duesseldorf Photo Weekend 2018" + zum Festival "Duesseldorf Photo 2018":
Vernissage 16. Februar 2018, 18:30 Uhr

Horst Schäfer legt die kontrastreichen Eigenschaften des urbanen Raums frei und konzentriert sie. Für den Fotografen ist es essentiell, die Bezüglichkeiten von Mensch und Architektur festzuhalten – und seiner Philosophie "Sichtbares sichtbar machen" bleibt er dabei stets treu. 

Stadtleben und Architektur – zwei Sujets, die schon in den 1950er Jahren untrennbar mit der Landeshauptstadt Düsseldorf verbunden sind und den Künstler Horst Schäfer damals zu Motiven verleiten, die nur allzu gut die Stimmung der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders wiedergeben. Die Architektur feiert in Düsseldorf in jenen Jahren u.a. mit dem Dreischeibenhaus und den neuen Rheinbrücken Höhepunkte, und das florierende Leben ist auf die Straßen Düsseldorfs zurückgekehrt.

Horst Schäfer vermag es, diese kontrastreichen Eigenschaften der Stadt immer wieder freizustellen und den Blick des Betrachters zu konzentrieren. Er pendelt zwischen Mensch und Architektur, Natur und Kultur, Realismus und Abstraktion. Ohne eine Wertung zu intendieren, glorifiziert Schäfer dabei immer einen dieser Aspekte, was man besonders in seinen Fotografien aus New York (1961–74) erkennt: die Architektur als majestätischer Höhepunkt urbanen Lebens.

In seinen jüngeren Fotografien, die in Paris (2005–07) entstanden sind, widmet sich Horst Schäfer zunehmend der Architekturfotografie und konzentriert sich immer mehr auf Details. Durch das Festhalten eines bestimmten Ausschnitts abstrahiert er das fotografierte Objekt zu reinen Konstruktionen aus Linien und Flächen, die den anhaltenden Fortschritt der Architektur unterstreichen und einer natürlich gewachsenen Landschaft keinen Raum mehr lassen.

Schäfers Oeuvre lässt sich somit wie eine Dokumentation fortschreitender Urbanisierung lesen.

Ort: unsere Düsseldorfer Galerie

Künstlergespräch: zur Eröffnung findet ein Künstlergespräch mit Horst Schäfer statt

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"Duesseldorf Photo Weekend" + "Duesseldorf Photo":

"Duesseldorf Photo Weekend" – das Fotografie-Wochenende:
16.-18. Februar 2018

Das Duesseldorf Photo Weekend ist eine etablierte Veranstaltung. Schauen Sie sich hier die Website an und unternehmen Sie doch an dem Wochenende einen Rundgang von unserer Ausstellung in der Galerie im stilwerk zu anderen Ausstellern in der Innenstadt – es lohnt sich! 

► "Duesseldorf Photo" – das Fotografie-Festival:
16.-25. Februar 2018

Das Festival findet dieses Jahr zum ersten Mal statt und zeigt an zahlreichen Orten vielversprechende Fotografie-Ausstellungen. Hier geht es zur Website

Wir freuen uns, dass unsere Ausstellung mit Horst Schäfer im Rahmen beider Veranstaltungen präsentiert wird!

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Über Horst Schäfer:

Wir freuen uns, einen besonderen Künstler zu präsentieren, der eng mit der Historie der Stadt Düsseldorf verbunden ist: Horst Schäfer (1932).

Seine fotografischen Anfänge macht Horst Schäfer im Düsseldorf der 1950er Jahre, das sich damals im Wiederaufbau neu erfindet. In den 1960ern siedelt er nach Nordamerika um und arbeitet als professioneller Fotograf für Nachrichten- und Presseagenturen (u.a. für das Time Magazin in den 70er Jahren). 1980 zieht es den Künstler wieder zurück nach Deutschland. Von Nürnberg aus unternimmt er Studienreisen, u.a. nach Paris, um immer wieder neue Motive für seine Ästhetik und sein Gestaltungsinteresse – Mensch und Urbanität – zu finden. 

Auszeichnungen und Sammlungen:

Für seinen ganz eigenen Blick und sein Gespür für den besonderen fotografischen Moment wurde Horst Schäfer mehrfach prämiert. Seine Werke sind weltweit in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten; besonders hervorzuheben sind hier das J. Paul Getty Museum in Los Angeles und die Photografische Sammlung/ SK Stiftung Kultur in Köln.

Fokus seiner Fotografien: 

Horst Schäfer pendelt in seinen Motiven zwischen alltäglichen Szenen des Stadtlebens und einer teilweise in die Abstraktion übergehende Architekturfotografie. Seinem Motto „Sichtbares sichtbar machen“ bleibt er dabei treu und verleiht seinen Werken in Metropolen wie New York einen ungeahnt starken Ausdruck.

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